Vormarsch gefährlicher Mücken in Europa

Klimatische Veränderungen sowie die Erwärmung des Mittelmeers bringen immer mehr Mücken nach Europa, die sonst nur in tropischen Gebieten heimisch waren. Dengue-Fieber und Malaria kommen so auch zu uns.

Von Edgar Schülter

Gesundheitsämter schlagen Alarm! Mücken, wie die gefährliche Tigermücke, dringen immer häufiger in unseren Lebensraum ein. Ein Bericht, der vom Europäischen Amt für die Kontrolle der Ausbreitung von Krankheiten publiziert wurde, zeichnet eine Risiko Karte der Übertragungen der Krankheiten. Es wird daran erinnert, dass schon in Kroatien, Italien und sogar in Frankreich, Fälle von Dengue-Fieber und Chikungunya  bekannt wurden.

Dengue wurde leider auch schneller nach Europa eingeschleppt, da auf Grund der Globalisierung der Waren- und Personentransport quer durch die Länder der Welt stattfinden. Jedoch hat die steigende Temperatur dafür gesorgt, dass die Mücken, die diese Krankheiten übertragen, es bei uns einfacher haben.

Über fünf Jahre hinaus entdeckte man einen Übertragungsweg der auf Madeira aufgrund seiner kommerziellen Verbindungen mit Afrika und Süd Amerika anfängt. Es reicht wenn einer krank wird, da diese Krankheiten hoch ansteckend sind, um eine schlecht kontrollierbare „Kette“ zu bilden.

Pandemien sind das Ergebnis von hochansteckenden, sich schnell verbreitenen Krankheiten

Laut Antonio Tavares, delegierter der Gesundheitsbehörde aus Lissabon: „… ist es ein sehr aktuelles Thema.“ und er betonte, dass gerade diese Form der Ansteckung schnell in einer Pandemie ausarten kann.

Im 20 Jahrhundert starben mehr Menschen an der Grippe als zum Beispiel an Aids.“ sagte Tavares. „In Afrika stirbt ein Kind pro Minute an Malaria. Den Menschen sind diese Tatsachen nicht so bewusst. Dengue breitete sich so stark aus, dass 40 Prozent der Weltbevölkerung im Risikogebiet leben und Gefahr laufen sich mit dieser Krankheit anzustecken.“

Antonio Tavares betonte, die Prävention könne nur mit Mückenabwehrstoffen und Moskitonetzen geschehen. Außerdem wird die Impfung gegen Malaria nun auch bei uns erforderlich werden. Vielleicht sollte man diese Tatsachen beim Klimavertrag von Paris auch mal berücksichtigen.