Auch in Spanien brennt es – 2.000 Menschen evakuiert, Luchs Weibchen stirbt - Re-Post

Feuer in Südspanien - YouTube screenshot

Re-Post vom 27. Juni 2017 - Auch die Spanier kämpfen jedes Jahr mit den Waldbränden. Bei Huelva, Andalusien, haben wir derzeit einen großen Brand, bei dem 50.000 Menschen von den Flammen umzingelt wurden und 2.000 evakuiert werden mussten.

Von Rui Filipe Gutschmidt

Der Brand, der letzten Samstag ausgebrochen war, richtete in der Region Huelva, Andalusien einige Schäden an. Nach über 48 Stunden hat sich die Wetterlage etwas abgekühlt und auch eine höhere Luftfeuchtigkeit half dabei die Flammen jetzt unter Kontrolle zu bekommen. So beruhigte sich die Situation in dem Gebiet, dass zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört und ein Biosphären-Reservat ist, im laufe des Tages (26. Juni) wieder und der Naturpark wurde gerettet.

Vorläufig zumindest mal, haben die geschützten Arten in diesem Gebiet nicht zu befürchten. Dennoch gab es ein Opfer zu beklagen. Ein Weibchen des Iberischen Luchses hat den Stress des Einfangens nicht überlebt. Statt das Tier in Sicherheit zu bringen, starb es an den Folgen der Betäubung. Der Iberische Luchs wird in der Region Andalusien und im nördlichem Alentejo, Portugal, nun schon seit einiger Zeit in einem schwierigem Wiederansiedlungsprogramm heimisch gemacht.

Der Badeort Matalascañas war isoliert, da die A-494 nach Mazagón und A-483 nach Almonte gesperrt werden mussten. 50.000 waren in Matalascañas. Einige Touristen mussten in Notunterkünften versorgt werden. Insgesamt haben die Flammen 2.000 Menschen aus ihren Häusern vertrieben, von denen die meisten inzwischen wieder zu Hause sind. Außerdem sind auch die Straßen wieder geöffnet.

Spanien, Portugal, Griechenland, Italien, wo auch immer die Länder unter Waldbränden leiden, kämpfen Menschen gegen die Flammen. Die „Helden des Alltags“ brauchen die Unterstützung aller.

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