Hamburg in Schutt und Asche - Randale statt politischer Aussage?

Hamburg bei G20-Gipfel unnötiger Polizeieinsatz im Schanzenviertel YouTube ScreenShot
In Hamburg hat der G20 Gipfel für Chaos gesorgt. Was Merkel da geritten hat, den Gipfel mitten in Hamburg zu veranstalten? Gute Frage! Die zerstörte Innenstadt spielt denen, die bereit sind die Demokratie für „mehr Sicherheit“ einzutauschen, in die Hände. Hier noch eine Frage: „Cui bono? War das Chaos gewollt?“



Von Rui Filipe Gutschmidt


In Hamburg trafen sich die Staats- und Regierungschefs der 20 stärksten Wirtschaftsmächte der Welt zu dem regelmäßig stattfindenden G20 Gipfel. Am Rande dieses Gipfels, wie immer wenn sich die Mächtigen der Welt treffen, marschieren auch Demonstranten auf, die für eine gerechtere Welt, Umweltschutz, Frieden, den Kampf gegen Armut und Hunger. Aber nicht alle sind bereit sich friedlich zu manifestieren. Vor allem aber, gibt es Leute die zu diesen Events pilgern, ohne die geringste Absicht irgendeine politische Aussage zu machen und die nur das Chaos suchen.


Wenn ich dann das dieses Wort schon höre: „Autonome“ oder auch „Linksautonome“ oder „aus der linken Szene“...! Diese Randalierer sind nichts dergleichen! Linksautonome Ideologie an sich, lehnt die Anwendung von Gewalt ab. Auch die wahllose Zerstörung fremden Eigentums – wie auch immer zustande gekommen – hat nichts mit politischem Statement zu tun. Diese, als „Linke“ bezeichneten Randalierer, sind nichts weiter als einfache Kriminelle, die dem Ruf der Linken allgemein, und dem der jungen, basisdemokratischen und modernen linken Bewegungen insbesondere, nur Schaden zufügt.


Fragt man sich doch, ob nicht etwa eine gewisse Absicht dahinter steckt. Die Randalierer sind nur eine kleine Minderheit, größtenteils einfach fehlgeleitet, teils einzig im Ablassen aufgestauter Aggressionen interessiert. Zusätzlich sind ein paar gut organisierte Banden darunter, die sich auf das Plündern und auf Taschendiebstahl spezialisiert haben. Aber diese „gewaltbereiten Gruppen“ werden oft als sogenannte False-Flag Aktionen genutzt. Dabei sollen sie den Protestbewegungen Schaden und den Regierenden einen Vorwand geben, um die Bürgerrechte weiter zu beschneiden. Dabei können die Bürger von Hamburg ja noch von Glück reden, dass es noch nicht so wie anderen Ortes ist.



So sehr bestimmte Kreise sich auch bemühen, um aus Deutschland ein weiteres Venezuela, eine Ukraine, Syrien oder Mali zu machen, die Deutschen müssen sich nur ihrer Geschichte bewusst sein – ihrer gesamten Geschichte.