Säbelrasseln im Atomstreit wird von USA und Nordkorea fortgesetzt

Atomtest Pazifik Pixabay CC0 Public Domain


Die USA und Nordkorea setzten ihre Kriegsrhetorik fort und das trotz Warnungen vor einer militärischen Eskalation. So warnte US Verteidigungsminister James Mattis Nordkorea vor weiteren Raketentests und Nordkorea wiederum erklärte Donald Trump verstehe nur die Sprache der militärischen Härte.

Von Edgar Schülter

Mattis erklärte am Mittwoch, dass Nordkorea völlig unterlegen sei im Vergleich zu den USA und seinen Verbündeten. Weitere Provokationen haben nur Nordkoreas Untergang zum Ziel.

Trump streute auch noch etwas Salz in die Wunde, als er bei seinem Lieblingshobby Twitter betonte, die USA sei schlagkräftiger denn je: „Die USA werden auf Provokationen aus Nordkorea mit Feuer und Rage reagieren.“ Nordkorea drohte darauf hin mit dem Raketenbeschuss des US Militärstützpunktes auf Guam.

Nordkorea beschwerte sich es gäbe keinen vernünftigen Dialog demnach werde die Nordkoreanische Volksarmee Mitte August einen detaillierten Plan für eine deutliche Warnung an die USA vorlegen.

General Kim bezeichnete die Warnung Trumps, Nordkorea mit „Feuer und Rage“ zu überziehen, als Unsinn. Der Plan von Nordkorea beinhaltet den Überflug Japans mit vier Raketen. Diese sollen zirka 17 Minuten lang fliegen, bevor sie zirka 30 Kilometer vor der Pazifikinsel Guam aufschlagen.

Japan dagegen ist von der Idee weniger begeistert und erklärte solche Provokationen niemals zu tolerieren.
Japan drohte seinerseits seine Politik mit dem USA streng abzustimmen und notfalls die Nordkoreanischen Raketen abzuschießen.

Nordkorea provoziert schon seit Jahren mit Raketentests und seinem Atomwaffenprogramm. Erst am Samstag hatte der UN Sicherheitsrat die schärfsten Sanktionen gegen Nordkorea verhängt.