Arbeitslosenzahl soll manipuliert sein - AFD verlangt Neuberechnung


AFD - Flickr.com CC BY 2.0

Die AFD macht während ihrer Wahlkampagne einen schweren Vorwurf. Sie behaupten die Arbeitslosenzahl sei künstlich nach unten manipuliert worden.

Von Edgar Schülter

So behauptet die AFD in ihren Parteiprogramm: „Die Bundesagentur für Arbeit berechnet im Auftrag der Bundesregierung eine Arbeitslosenquote, die dem Wähler suggeriert, dass die Arbeitslosigkeit stetig sinkt. Dies wird durch Anwendung einer Vielzahl von Detailvorschriften manipulativ erreicht, indem Hunderttausende von Arbeitslose nicht berücksichtigt werden.“

Arbeitsagentur entschuldigt sich: „Wir richten uns nach dem Gesetz.“

Die offizielle Arbeitslosenquote weist nur Menschen aus, die komplett ohne Beschäftigung sind und einen Job suchen.
Zum Beispiel werden die, die an eine Maßnahme der Arbeitsförderung teilnehmen nicht erwähnt. Etwa eine Verschönerung der Statistiken? Die AFD wirft somit der Arbeitsagentur vor die Zahlen zu verschönern.
Die Arbeitsagentur wehrt sich jedoch gegen diese Vorwürfe und behauptet Sie würden sich schließlich nach der Gesetzgebung richten.

In Wirklichkeit 3,5 statt 2,5 Millionen?

So liegt die Zahl zwischen beiden Angaben bei einer Million, da zu den 2,5 Millionen Arbeitslosen kommen noch eine Million Unterbeschäftigte die in der Statistik auf Grund der Gesetzgebung nicht mit einfließen. Hierzu macht die AFD Vorwürfe, dass die echte Arbeitslosenzahl eigentlich gar nicht sinkt.

Rückendeckung bekommt die Arbeitsagentur vom Chef des
deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, der behauptet: „Die Berechnungen zur Arbeitslosenzahl der Bundesagentur für Arbeit sind seriös und zuverlässig. Zwar werden einige der Geflüchteten über das kommende Jahr zu den Arbeitslosen hinzukommen, unter den bereits in Deutschland lebenden Menschen wird die Arbeitslosenzahl jedoch weiter sinken.“





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