Erdbeben in Mexiko – Geheimnisvolle Lichter am Himmel

Lichter am Himmel - screenshot YouTube


Ein Erdbeben der Stärke 8,2 auf der Richterskala hat in Mexiko am Freitag große Schäden verursacht, unzählige Menschen wurden verletzt, sind ohne Obdach oder starben. Eine weitere Katastrophe in der Region, wo ein Tsunami ausblieb, dafür aber ein Hurricane nach dem anderem durchzieht. Doch was waren das für Lichter am Himmel? Ein Zeichen? Eine Warnung? So ähnlich...

Von Rui Filipe Gutschmidt


Mit 8,2 auf der Richterskala, war dieses Beben extrem Stark. Das Epizentrum lag 137 Km südwestlich von Tonalá, im Bundesstaat Chiapas und an der Pazifikküste wurde eine Tsunamiwarnung herausgegeben. Doch auch ohne Riesenwelle waren die Zerstörungen groß genug.

Doch die Menschen in der gesamten Region berichten über merkwürdige Lichter am Himmel, die dem schwerem Beben vorausgegangen seien. Natürlich wollen viele darin ein „Zeichen von Mutter Erde“ oder eine „Warnung Gottes“, die Natur nicht weiter so zu misshandeln, gesehen haben. Andere sprechen von Außerirdischen und die Verschwörungstheoretiker sehen darin eine neuartige Wunderwaffe der Amerikaner...

Aber nichts dergleichen. Laut Forschern der Universität Rutgers, USA, sind die Lichterscheinungen, dem Nordlicht „Aurora Boreales“ ähnlich, auf die Bewegungen im Erdinneren zurückzuführen, die elektrische Spannung generieren...

Tatsächlich gibt es Aufzeichnungen von ähnlichen Phänomenen, die Jahrhunderte zurück reichen. Erdbebenlichter werden, so die Wissenschaftler der Seismological Society of America, seit spätestens 1600 n. C. Schriftlich erwähnt. Beim großen Beben von San Francisco 1906 berichtete ein Ehepaar von hellen Lichtblitzen, zwei Tage vor der Katastrophe. Als 1998 ein starkes Beben in der kanadischen Provinz Quebec für starke Verwüstungen sorgte, gab es ebenfalls Berichte über eine rosa-purpur leuchtende Kugel, die 11 Tage zuvor am Himmel zu sehen war.

In Pisco, Peru 2007 zeichneten Überwachungskameras Lichtblitze im Verlauf des 8,0 Bebens auf. Auch beim Beben von L'Aquila, das 2009 Italien schockierte, wollen Menschen „Lichtblitze die zwischen den Kopfsteinpflaster wie Flammen gen Himmel schossen“ gesehen haben. Auch als Fukushima von Erdbeben und Tsunami 2011 zerstört wurde und die Nuklearkatastrophe auslöste, gab es im Vorfeld „Lichtkugeln“, die gefilmt und in sozialen Netzwerken gezeigt wurden.

Mexiko ist also ein weiteres Beispiel für das Phänomen, dass von den Wissenschaftlern mit den elektrischen Spannungsfeldern erklärt wird, die durch die Reibung der Tektonischen Platten entsteht. Wenn dem so sein sollte, was nur Sinn macht, wenn der Einfluss auf das elektromagnetische Feld der Erde damit gemeint ist, warum nutzt man dieses Wissen dann nicht als Frühwarnsystem? Auf jeden Fall wäre es doch mal ganz interessant, wenn man diese Lichterscheinungen, die elektrischen Spannungen der Erde und die Schwankungen des Magnetfeldes (ohne dem uns die Sonne glatt braten würde) etwas genauer studieren würde. Der Schutz der Menschheit und allem Lebens auf unserem Planeten können hier auf dem Spiel stehen. Aber wir befassen uns ja lieber mit Machtspielchen und dem zusammenraffen von „Reichtümern“, die völlig abstrakte Daten in digitaler Form sind und mit einem EMP zu digitalem Staub zerfallen.