Erneutes Erdbeben in Mexiko trifft 20 Millionen Megametropole Mexiko-City – Hunderte Tot, darunter 22 Kinder in einer Schule

Supervulkan Yellowstone - Bild v. Flickr.com CC BY-SA 2.0


Ein Erdbeben der Stärke 7,1 auf der Richterskala hat in der Nähe von Mexiko-City unzählige Gebäude zum Einsturz gebracht und daher wird eine hohe Opferzahl befürchtet. Es gibt noch keine Berichte über eventuelle Lichter am Himmel, wie beim letzten Beben, doch die Zeichen für erhöhte seismische Aktivitäten sollten ernst genommen werden.


Von Rui Filipe Gutschmidt


Das erneute Erdbeben in Mexiko hat größere Schäden angerichtet als das 8,2 Beben vom 8. diesen Monats. Obwohl diesmal “nur” eine 7,1 auf der Richterskala gemessen wurde, hat die Nähe der 20 Millionen-Metropole zum Epizentrum die Zerstörungen und die Opferzahlen in die Höhe schnellen lassen.

Es sind dramatische Bilder, die uns aus Mexikos Hauptstadt erreichen. In einer Grundschule kamen mindestens 25 Menschen, darunter 22 Kinder, ums Leben, während eine noch unbekannte Zahl von Kindern und Erwachsenen vermisst wird.

Ein Mann meinte dazu: „Die Behörden haben uns gesagt, dass wir in Leichenhäusern und Hospitälern nach unseren Angehörigen fragen sollen. Aber meine Familie hat das schon gemacht. Es gibt keine Nachricht über den Verbleib der Vermissten.“

Allein in Mexiko-City sind bei dem Beben mindestens 38 Gebäude eingestürzt. Dennoch ist der Schaden nicht mit dem Beben, dass vor 34 Jahren die Stadt in Schutt und Asche legte, nicht zu vergleichen. Seit damals halten die Behörden regelmäßige Übungen ab, was jetzt wohl schlimmeres verhindert haben dürfte.


Doch es gibt auch Grund zur Sorge. Das Erdbeben soll einen Vulkan geweckt haben und auch sonst sind die Seismologen alarmiert. Sie befürchten, dass dies nur der Anfang ist und eine ganze Reihe Erdbeben und ähnliche Katastrophen in dem Ausbruch eines Supervulkans gipfeln könnten. Dabei sind Vorhersagen äußerst schwierig und keiner kann sagen, wann es zu so einer Katastrophe kommen wird. DAS es zu einer „Global Killer“ Eruption kommt, ist aber sicher. Wäre es da nicht an der Zeit, nach Lösungen zu suchen, statt uns gegenseitig zu ermorden?


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