Hurrikan Saison - Texas bekommt immer mehr düstere Schadensprognosen

Hurrikan, Pixabay CC0 Publik Domain 

Die Hurrikan Saison ist in Texas noch lange nicht vorbei. Der Wiederaufbau in Ost Texas wird sehr wahrscheinlich teurer als befürchtet und viel länger dauern als erwartet. War Trump mit seiner Entscheidung das Pariser Umweltabkommen zu verlassen übereifrig? Hat er übereilt gehandelt?

Von Edgar Schülter

Der Gouverneur des US Staates Texas, Greg Abbot schätzte die Kosten für den Wiederaufbau auf 180 Milliarden Dollar. Dabei werden die Schadensprognosen, für die von Sturm „Harvey“ verwüsteten Gebiete in Texas, immer düsterer.

Dabei kommt schon der nächste Sturm - „Irma“ - der sich im Atlantik zusammengebraut hat. Mehr Klarheit über den Kurs und die Stärke des Sturms wird es jedoch erst in einigen Tagen geben.

Einwohner in üblicherweise besonders Hurrikan gefährdeten Gebieten sollen sich schon mal vorbereiten. Die Lage ist ernst. Darunter werden Texas und Florida sowie die US-Ostküste besonders leiden. Dabei sollen die vom „Harvey“ betroffenen Gebiete mehr Schaden erlitten haben als beim Sturm „Katrina“ so Abbot´s Aussage. „Katrina“ hatte im Jahr 2005 verheerende Schäden verursacht. New Orleans wurde damals völlig überflutet.

Harvey“ traf die osttexanische Küste am 25.August und hatte weite Gebiete unter Wasser gestellt. Alleine die Zahl an beschädigten Häusern liegt bei 200.000, fast 13.000 sind völlig zerstört.

Es ist nicht auszuschließen, dass die Häufigkeit und Stärke der Hurrikans mit der Erderwärmung zusammenhängen. Somit ist doch erforderlich, dass das Pariser Umweltabkommen nicht ignoriert wird. Obwohl ich persönlich nicht glaube das Donald Trump seine Stellung hierzu ändern wird.


In den Monaten August bis Oktober kommen die meisten Hurrikans vor. Nach „Harvey“ sind die Ängste gestiegen. Sollte sich die Tragödie bald jährlich wiederholen, sieht es für Texas sowie die anderen US-Bundesstaaten garantiert düster aus.