USA will den Krieg und wartet nur auf einen Vorwand

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Im Atomstreit zwischen Nordkorea und den USA eskaliert der „Dialog des Wahnsinns“ zunehmends. Donald Trump und Kim Jong-Un steuern auf einen Krieg zu und provozieren sich dabei gegenseitig. Jeder will, dass der andere den ersten Schuss abfeuert, um dann „nur darauf zu reagieren“... „Er hat angefangen!“
Weißes Haus schließt direkte Atomverhandlungen mit Nordkorea aus
Sagt, dass die USA nur über die Freilassung von US-Häftlingen reden werden.

Redaktion, R.F.G./Jason Ditz  www.antikrieg.com

Nach Präsident Trumps sehr öffentlicher Rüge des Außenministers Rex Tillerson am Wochenende betreffend Gespräche mit Nordkorea wiederholte das Weiße Haus am Montag, dass man alle direkten Gespräche mit Nordkorea bezüglich seines Atomprogramms ausschließe.

"Wir waren uns darüber im Klaren, dass jetzt nicht die Zeit zum Reden ist", sagte Sarah Huckabee-Sanders, Sprecherin des Weißen Hauses. Sie sagte, dass das einzige, worüber die Vereinigten Staaten von Amerika überhaupt mit Nordkorea sprechen würden, die Freilassung von Amerikanern ist, die in Nordkorea verhaftet worden sind.

Dies verstärkt die öffentliche Beschämung Tillersons, der am Wochenende angedeutet hatte, dass die US-Gespräche noch nicht abgeschlossen seien und der daraufhin von anderen Ländern für seine positive Einstellung zum Dialog gelobt wurde.

Eine positive Einstellung zum Dialog ist jedoch keine Position, die die Trump-Administration einnehmen will, nachdem Trump während seiner gesamten Amtszeit wiederholt seine Abneigung gegen Diplomatie bekräftigt hat. Das Weiße Haus scheint nur zu eifrig darauf aus zu sein sicherzustellen, dass jeder versteht, wie sehr es nicht an direkten Gesprächen als Möglichkeit zur Lösung von Problemen interessiert ist, und wie sehr man sich bemüßigt fühlt, als gängige Strategie alle paar Tage mit Krieg zu drohen.

erschienen am 2. Oktober 2017 auf > Antiwar.com > Artikel