Der Gefährlichste Betrug aller Zeiten hat einen Namen Bitcoin

Bitcoin Bild Pixabay Lizenz CC0 Public Domain 
Zur Zeit ist Bitcoin in aller Munde, kein Wunder wenn Bitcoin-Milliardäre wie die Winklevoss Zwillinge die Sache auch noch anheizen. Jeder glaubt er könne dann die Bitcoins irgendwann wieder teurer Verkaufen. Was aber wenn der Bitcoin bereits überkauft ist und dann alle durch die enge Türe wieder gleichzeitig raus wollen?

Von Edgar Schülter 06. März 2018

Finanzexperten wie Warren Buffet oder JP Morgan-Chef Jamie Dimon sehen jetzt schon den Krypto-boom kritisch. Eine neue Blase baut sich auf.

Bitcoins und seine Kurse sind nämlich reine Spekulation, dahinter steckt ein großes nichts. Der wachsende Kurs des Bitcoins ist keine Widerspiegelung des tatsächlichen Werteanstieges sondern ergibt sich einzig und alleine daraus, dass immer mehr Anleger investieren.

Nicht reguliert und die Anzahl ist begrenzt

Bitcoins lassen sich nicht x-beliebig vermehren, denn bei 21 Millionen soll Schluss sein. Das soll der Ansporn sein, damit viele Leute glauben es sei dann Wertvoll und alle kaufen wie verrückt. Jedoch statt es auszugeben wie ursprünglich geplant bleiben alle darauf sitzen und horten es. Eine Währung die aber nicht ausgegeben wird und nur rein als Spekulationsobjekt dient macht keinen Sinn. Spätestens wenn dann alle verkaufen wollen, platzt die große Blase.

Bitcoin ist zu teuer zu langsam und zu Energieaufwändig

Mittlerweile dauern die Transaktionen schon Stunden, da die Blockchain immer länger und verschlüsselter wird, früher waren es mal gerade zehn Minuten. Damit sind auch Transaktionsgebühren in die Höhe gestiegen für nur 4 Euro zahlt man mittlerweile 30 Euro gebühren. Außerdem verbraucht eine Transaktion mittlerweile 250 Kilowattstunden, damit kann man ein Haushalt neun tage mit versorgen.

Die Tulpenkrise in Holland

Ähnlich wie beim Bitcoin wälzte sich in Holland im 17. Jahrhundert der Tulpenwahn. Jeder wollte mit der Pflanze Geld verdienen die Preise stiegen in abenteuerliche Höhen eine Tulpe erreichte damals einen Wert verglichen zu Heute von 87 000 Euro. Manche Leute verkauften damals all ihr hab und Gut nur um die begehrte Tulpe zu besitzen in der Hoffnung diese teurer weiterzugeben.

Der Einbruch kam nachdem bei einer normalen Auktion sich keiner Fand der die Tulpe teurer kaufen wollte. Ein Händler blieb auf seinen Tulpen sitzen. Das sprach sich schnell herum. Binnen kurzer Zeit brach der Markt zusammen denn keiner wollte mehr kaufen, alle wollten nur noch verkaufen. Die Gewächse waren am Ende nicht einmal ein hundertstel vom Ursprünglichen Preis noch wert.

Was heute Tulpen wert sind weiß man ja...