Hat Kim um ein Treffen mit Trump gebettelt?

Kim Jong Un Pixabay CC0 Public Domain 


Zumindest behauptet das der Anwalt von Donald Trump. Er hatte sich in zwei Gesprächen zum geplanten Treffen zwischen Kim und Trump geäußert. Man hätte Nordkoreas Machthaber auf die Knie bringen wollen.

Edgar Schülter 7. Juni 2018

So hat nach Angaben des Anwaltes von Donald Trump, Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un angeblich um einen Treffen mit dem Präsidenten Donald Trump „gebettelt“.

Trump hatte ja ein geplantes Treffen mit Kim wegen der Drohungen eines Atomkrieges abgesagt. Der Grund wären stets die immer wieder geäußerten Beleidigungen seitens Kim gegenüber dem U.S Präsidenten. Unter diesen Bedingungen wollte Trump kein Gipfeltreffen haben. Kim Jong Un lenkte ein, und nach Aussagen des Anwaltes von Trump: "Bettelte er auf seinen Knien." Das war genau die Position in die man ihn bringen wollte.

Aber die Frage, ob solche Äußerungen die Stimmung beim Gipfeltreffen nicht vergiften würden, wies der Anwalt von Trump mit der Aussage zurück, dass "Nordkoreas Machthaber müsse verstehen, dass die USA in einer starken Position seien. Es zeigt, dass der Präsident die mächtigere Person ist", so der Anwalt.

In der Zwischenzeit laufen die Gipfelvorbereitungen auf der Insel Sentosa im Süden Singapurs auf Hochtouren.

Dort hoffen die USA die Nordkoreaner dazu bewegen zu können, ihr Atomprogramm vollständig abzubauen. Nordkorea dagegen möchte endlich aus seiner Isolation heraus und sich mehr am Außenhandel beteiligen um das Land endlich nach vorne zu bringen.

Gilt abzuwarten was bei diesem Gipfel herauskommt. Ich glaube nicht, dass die USA mit Erniedrigungen und Machtdemonstrationen etwas erreichen können es sei denn Kim Jong UN lenkt ein und stellt die wirtschaftlichen Interessen seines Landes im Vordergrund. Anderseits sollte sich der nordkoreanische Machthaber zu sehr beleidigt oder erniedrigt fühlt, kann es auch passieren, dass er an seinem Atomprogramm weiter festhält. Es ist auch fraglich wieso die USA und Südkorea weiterhin auf militärische Manöver beharren, wenn Kim Jong Un doch schon längst nachgegeben hat und Friedensangebote aussprach. Ist das wirklich nötig oder möchte sich Donald Trump eher als der mächtigere präsentieren und andere erniedrigen? Ist das sein Beitrag für den Weltfrieden?