Kann Trump Putin das Wasser reichen?

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Mit Spannung blickt die Welt auf das nächste Gipfeltreffen zwischen Präsident Putin und Donald Trump. Am 16. Juli soll es soweit sein in Helsinki. Dabei fürchten viele moderate Republikaner, dass ihr Präsident erneut viele Zugeständnisse machen wird.

Edgar Schülter 02. Juli 2018

Trump hatte schon beim letzten G-7 Gipfeltreffen angedeutet, dass Russland wieder aufgenommen werden sollte in den Kreis der wichtigsten Industrienationen. Er ging sogar einen Schritt weiter und äußerte Verständnis bei der Annektion der ukrainischen Krim durch Russland.

Zumindest noch in den Zeiten seiner Wahlkampagne zum US Präsidenten, erklärte er doch immer wieder, wie großartig es sein könnte mit Russland gut auszukommen.
Er sparte auch nicht am Lob, was für ein „großer Führer“ der Kremlchef doch sei. Dabei ist die Meinung vom Pulitzerpreis Gewinner und Buchautor Michael D' Antonio, das Trump nie einen diplomatischen Partner sucht sondern eher einen Partner zum täuschen. Ob ihn das bei Putin gelingen wird sei dahingestellt, da Putin sicherlich allen "Täuschungsmanövern" gewachsen ist.

Trump kann Putin nicht das Wasser reichen“

Denn so glaubt Michael D´Antonio das Trump den Kremlchef nicht gewachsen ist und eher in seine Falle tappen wird. Außerdem dominiert Putin seit langem das Verhältnis zwischen beiden. Er hat schließlich Trump geholfen US Präsident zu werden, er könnte ihn aber auch zerstören wenn er dies so wollte.

Dennoch könnte Trump Geschenke an Putin verteilen. Man spekuliert über Aufhebung der Sanktionen, die nach der Besetzung der Krim erhoben worden sind, bis hin zu einen Abzug der US Truppen aus Syrien. Das würde den Einfluss von Russland immerhin stärken.

Aber auch Trump könnte was nach Hause mitnehmen. Er könnte sich vielleicht mit Putin einigen über ein ende des nuklearen Wettrüstens. Das „New Start“- Abkommen, dass im Jahr 2021 ausläuft und den Bau von Atombomben limitiert könnte verlängert werden. So wäre wohl die Welt ein Stück sicherer.

Wie auch immer das Gipfeltreffen ausgeht, es wäre wünschenswert, dass es Früchte trägt. Es könnte wirklich Positiv werden für Russland und die USA. Es reicht nicht das freundliche Treffen schon eine diplomatische Errungenschaft sind. Sie müssen vor allen Dingen zweckorientiert sein.