Kinder von den Eltern getrennt, Trumps brutale Einwanderungspolitik

Verlorenes Kind ohne Eltern Youtube Screenshot

US Präsident Donald Trump zieht seine Einwanderungspolitik hart durch. Ganz gezielt reißen seine Grenzer Familien auseinander. Historiker zeigen Vergleiche zur NS-Zeit.

Edgar Schülter - 30. Mai 2018

Esteban Pastor kam aus Guatemala, er musste in den USA Geld verdienen um sein kranken Sohn zu behandeln, doch er wurde gefangen genommen. Die Grenzer erwischten ihn, sperrten ihn drei Monate ein und dann wurde er später abgeschoben jedoch ohne sein Kind.

Pastor war ganz verzweifelt, er weinte und bettelte, aber keiner konnte mehr sagen wo sein Kind geblieben war. Es hieß: „der befindet sich irgendwo in Texas“.

Mittlerweile hat Donald Trump seinen Grenzbeamten freie Hand gelassen für alle brutalen vorgehen. Familien werden bewusst auseinander gerissen. Selbst Babys werden von ihren Eltern einfach getrennt. Das soll die Einwanderer abschrecken und demoralisieren. Die Folgen: Die Kinder werden systematisch von  Asylsuchenden, Flüchtlinge und Migranten geraubt, die in den USA wollen. So wurden laut der „New York Times“ seit Oktober 700 Kinder von ihren Eltern getrennt. Davon waren mehr als hundert jünger als gerade mal vier Jahre alt.

John Kelly, Trumps Stabschef, rechtfertigt diese Aktionen und wiegelt jede Kritik ab. Die Kinder kämen ja dann in Pflegefamilien oder was auch immer...

Doch nach genaueren Recherchen, landen viele in Privatgefängnissen, noch schlimmer in Verwahranstalten, wo Sie in Zellen oder gar Käfigen gehalten werden.

Die Sache wird aber noch unmenschlicher. Berichten zu folge landeten im Jahr 2016 acht Kinder bei Menschenhändlern. Diese wurden auf US Farmen als Zwangsarbeiter verkauft.

Mag Donald Trump ja noch so sehr gegen Einwanderer sein und seine Grenzen schützen - das ist eine Sache. Sich wie ein Nazi zu benehmen und Kinder rabiat von ihren Eltern zu trennen ist wieder eine andere Sache. Das hat nichts mehr mit hart aber fair zu tun, sondern mit Unmenschlichkeit und mieses Verhalten. Wenn das ein Beispiel darstellen soll von Demokratie und Gerechtigkeit ist Herr Trump sehr fehl am Platz und seine Handlanger auch.